Druck der Jugend wirkt: Kantonsrat anerkennt Dringlichkeit des Klimanotstandes

Der Kan­ton­srat anerken­nt die Dringlichkeit des GLP-Pos­tu­lats, welch­es die Erk­lärung des Kli­man­ot­standes im Kan­ton Zürich erre­ichen will. Die Jun­gen Grün­lib­eralen haben die Mut­ter­partei zusam­men mit der Schüleror­gan­i­sa­tion Kli­mas­treik vor dem Rathaus unter­stützt. Fas­sungs­los macht­en uns dabei einige haarsträubende Voten der alt­bürg­er­lichen Kan­ton­sräte.

Der Kan­ton­srat hat das GLP-Pos­tu­lat von Son­ja Gehrig mit 80 Stim­men für dringlich erk­lärt. “Wir sind erfreut über diesen Erfolg, es liegt aber noch viel Arbeit vor uns.”, sagt Manuel Frick, Co-Präsi­dent der Jun­gen Grün­lib­eralen Zürich. “Beson­ders die aktuelle Zusam­menset­zung im Kan­ton­srat macht uns Sor­gen — die alt­bürg­er­liche Mehrheit fällt mir haarsträuben­den Voten und völ­liger Unken­nt­nis der Prob­lematik auf.”

FDP: Der Wolf im Schaf­spelz

Die FDP out­et sich erneut als Klimabremse par excel­lence und argu­men­tiert erfol­g­los gegen die Dringlichkeit des Kli­mawan­dels, man würde ja schon genug tun. Die Ergeb­nisse der let­zten Leg­is­latur sind aber ein­deutig: “In wichti­gen Geschäften lehnt die FDP Umwelt- und Kli­maschutz strik­te ab und bremst somit jeglichen Fortschritt”, sagt Manuel Frick. “Ver­ant­wor­tung und Kli­maschutz sehen anders aus”.

Frag­würdi­ge Voten im Kan­ton­srat

Die SVP beze­ich­net uns als Kinder­sol­dat­en und quas­selt von Ver­schwörungs­the­o­rien, die EDU fällt mit ein­er völ­lig abstrusen Vorstel­lung von Ökolo­gie auf und die FDP fol­gt dem Mot­to: “Wir machen Kli­makatas­tro­phe”.

Wir hof­fen, dass dieses Trauer­spiel in zwei Wochen ein Ende hat und die Bevölkerung bei den Kan­ton­sratswahlen der Ver­nun­ft eine neue Stimme gibt.

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Für Rück­fra­gen und weit­ere Infor­ma­tio­nen:

Manuel Frick, Co-Präsi­dent Junge Grün­lib­erale Zürich (076 318 47 72, manuel.frick@jungegrunliberale.ch)

Die alt­bürg­er­liche Mehrheit fällt mir haarsträuben­den Voten und völ­liger Unken­nt­nis der Prob­lematik auf”, Co-Präsi­dent Manuel Frick

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