Kantonales Taxigesetz

Junge GLP lehnt Frontalangriff auf Uber & Co vehement ab

Der Kantonsrat Zürich hat in einer unheiligen Allianz das Taxiwesen weiter bürokratisiert,  statt es zu vereinfachen. Innovative Modelle wie Uber, Lyft oder YourTaxi werden im Keim erstickt und ausländische, qualitativ bessere Anbieter, pauschal vom Schweizer Markt ausgesperrt. Die jglp wehrt sich mit Vehemenz gegen diesen Protektionismus: Sollte das Gesetz in dieser Form bestehen, bleibt nur das Referendum.

In seiner Regulierungswut hat der Kantonsrat das Taxiwesen auf kantonaler Ebene unnötig verkompliziert: Statt mit der Zeit zu gehen und neue, innovative Modelle zu fördern, verharrt der Kantonsrat auf alten Strukturen und versucht das klassische Taxigewerbe zu schützen und abzuschotten.

Verlieren wird die Bevölkerung

Die Leidtragenden sind Menschen aus allen Bevölkerungsschichten, welche schlechtere Taxidienste in Anspruch nehmen müssen und insbesondere die Jungen, für welche die modernen Taxivermittler bereits zur Norm gehören. “Das vorliegende Gesetz verunmöglicht innovative, effiziente Modelle wie Uber, Your Taxi oder Lyft. Das Taxiwesen wird in der Vergangenheit zementiert”, sagt Manuel Frick, Co-Präsident der Jungen GLP Zürich. “Einmal mehr wird die junge Generation verlieren, bei welcher diese Dienste bereits fest etabliert sind.”

Statt die Probleme und Ungereimtheiten der neuen Sharing-Economy und der Peer-To-Peer-Modelle anzugehen und konstruktiv zu lösen, setzt die unheilige Allianz von links und rechts auf Abschottung und Protektionismus. Sie verpasst es, die Chancen der Digitalisierung zum Wohle der Bevölkerung zu nutzen und erstickt Innovation bereits im Keim.

Keine alten Pfründe schützen

Diesen Kurs ist für die Jungen Grünliberalen inakzeptabel: “Es scheint aktuell in Mode zu sein, altes Gewerbe vor Innovationsdruck zu schützen. Verlieren wird die Allgemeinheit, welche schlechten Service in Kauf nehmen muss. Gewinnen werden einige wenige, die von den alten Strukturen profitieren. Das kann so nicht sein”, so Manuel Frick. “Sollte dieses Gesetz so bestehen bleiben, werden wir entschlossen das Referendum ergreifen”.

_____

Für Rückfragen: Manuel Frick, Präsident Junge Grünliberale Zürich (076 318 47 72, manuel.frick@jungegrunliberale.ch)

„Das Gesetz geht eindeutig zuweit“, Co-Präsident Manuel Frick

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen

X