Regierungsrat schreibt Briefchen, JGLP lanciert Kampagne für’s Maskentragen

Während der Zürcher Regierungsrat einen beruhigenden Brief an die Bevölkerung schreibt, blicken die Jungen Grünliberalen Zürich mit Sorge auf die kommenden Festtage. Humorvolle Grafiken sollen ihre Mitglieder und interessierte Personen daran erinnern, auch am Familienfest Masken zu tragen. Unter dem Hashtag #KeepYourGrosiAlive lancieren sie die entsprechende Festtags-Kampagne.

Im 2020 hat der Zürcher Regierungsrat verantwortungslos gehandelt und zur Lösung der Krise kaum beigetragen. Die Jungen Grünliberalen empfinden den versendeten Brief als Hohn für alle Opfer dieser tatenlosen Politik. Deshalb lancieren sie in dieser schwierigen Weihnachtszeit eine Kampagne als Appell an die Bevölkerung und den Regierungsrat:  “Die Familie gibt uns ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit, in Zeiten von Corona ein trügerisches Gefühl”, begründet Co-Präsidentin Viviane Kägi die Intention der Kampagne. “Statt Briefe zu schreiben, sollte sich der Regierungsrat jetzt vereinen und diese Krise gemeinsam anpacken – das wäre das beste Weihnachtsgeschenk für den Kanton.”, so Kägi.

Dreigeteilte Kampagne

“Mit dem Hashtag #KeepYourGrosiAlive sprechen wir aus, was andere sich nicht trauen: Es geht um Leben und Tod unserer Liebsten”, betont Viviane Kägi, Co-Präsidentin der Jungen Grünliberalen Zürich. Die Kampagne “Maske träge über d’Festtäg” deckt drei unterschiedliche Kernanliegen im Zusammenhang mit Familienfeiern ab:

          – Verstand: Möchte man selbst als Superspreader der Familie gelten?
          – Durchhaltewillen: Die Corona-Massnahmen werden durch die Impfung hoffentlich nicht mehr
             ewig Bestand haben. Umso wichtiger ist es jetzt, die Schutzmassnahmen weiterhin einzuhalten
             statt nachzulassen und die eigene Familie zu gefährden.
          – Solidarität: Die Risikogruppen gehören geschützt, besonders in der eigenen Familie sollte dies
             ein Anliegen sein.

Zu lasche Massnahmen?

Die Jungen Grünliberalen Zürich hätten insbesondere von der Kantonsregierung früher strengere Massnahmen gewünscht. “Die Kantonsregierung agierte bisher mehr als eine Art Beobachtermission und die verhängten Massnahmen waren leider immer too little too late, sodass das Ansteckungsrisiko im Hinblick auf die Familienzusammenkünfte wohl hoch ist”, sagt Benjamin Gautschi, Vorstand der Jungen Grünliberalen Zürich. Damit dies nicht die letzten Festtage mit Grosi und Opa sind, ist es zwingend, sich auch im Familienkreis strikt an die Hygieneregeln zu halten und Masken auch auf dem Sofa und in der Küche zu tragen.

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Für Rückfragen:

Viviane Kägi, Co-Präsidium Junge Grünliberale Zürich  (079 531 41 56, junge.zh@grunliberale.ch)
Benjamin Gautschi, Vorstand Junge Grünliberale Zürich (077 407 15 33)

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Viviane Kägi

„Statt Briefe zu schreiben, sollte sich der Regierungsrat jetzt vereinen und diese Krise gemeinsam anpacken – das wäre das beste Weihnachtsgeschenk für den Kanton.“
– Co-Präsidentin Viviane Kägi

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