JGLP geht mit Kreide gegen das Bünzlitum vor

Die Jungen Grünliberalen bringen in der ganzen Stadt Zürich Kreide-Markierungen in A1-Grösse an. Sie weisen damit auf die Verdichtungsängste hin, die die aktuelle Abstimmung zum Gestaltungsplan Thurgauerstrasse betreffen und eine Umsetzung der Klima- und Raumplanungsziele erschwert.

Vor 7 Jahren stimmte die Schweizer Bevölkerung über das Raumplanungsgesetz (RPG) ab. Damit verbunden war eine klare Stossrichtung: Entwicklung nach Innen, Landreserven auf der grünen Wiese sollen für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Die Klimakrise verschärft diesen Druck, sorgsam mit unserer Umwelt umzugehen und das Potential in den urbanen Räumen auszuschöpfen. Zudem lässt sich so dringend benötigter günstiger Wohnraum schaffen.

Doch seit der RPG-Abstimmung wird Verdichtung oft auf lokaler Ebene bekämpft. Im Falle des Gestaltungsplanes Thurgauerstrasse erleben wir dies nun auch in der Stadt Zürich; Anwohnende wehren sich gegen die geplante Veränderung im Quartier. Deshalb bekämpfen sie eine Entwicklung, die für die Eindämmung der Klimakrise unumgänglich ist: Der sorgsame Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.

Die Jungen Grünliberalen setzen deshalb ein Zeichen: Mit Markierungen, die über die ganze Stadt verteilt sind, weisen sie auf die Not-in-my-backyard-Problematik hin. “Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, brauchen wir eine solidarische Stadt, in der jeder und jede mit anpackt”, so Co-Präsident der Jungen Grünliberalen Kanton Zürich, Thomas Hug. “Diese engstirnige Denkhaltung kostet uns letzten Endes wertvolle Ressourcen und verhindert, dass wir dringend benötigte preiswerte Wohnungen erstellen können!”, so Thomas Hug weiter.

Die Grünliberalen setzen sich für eine massvolle Verdichtung an sinnvollen Orten in der
Stadt ein. “Der Gestaltungsplan Thurgauerstrasse ist eine Chance fürs Quartier. Wir
übernehmen die gesellschaftliche Verantwortung hier und jetzt und delegieren die
dringenden Aufgaben nicht an die nächste Generationen”, so Nicolas Cavalli, Co-Präsident und Gemeinderat der Grünliberalen Stadt Zürich.

Die Bevölkerung wird deshalb dazu aufgerufen, sich nicht von Partikularinteressen blenden zu lassen und dem Gestaltungsplan Thurgauerstrasse mit einem deutlichen Ja zuzustimmen. Die hehren Ziele des gemeinnützigen Wohnungsbau, der 2000W-Gesellschaft und von Netto-Null gilt es jetzt auf den Boden zu bringen.

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Für Rückfragen:

Thomas Hug, Co-Präsidium Junge Grünliberale Zürich  (076 477 40 61, junge.zh@grunliberale.ch)

Kreide ist dein Ding? Oder du hast noch bessere Ideen?

„Die Bremse lösen und den eigenen Teil auch im Quartier beitragen: Anders können wir die Klimakrise nicht angehen.“
– Co-Präsident Thomas Hug

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