VOLKSINITIATIVE „Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)“: JA

„Die Schweiz hat ihre Vorrteiterrolle im Bereich Umweltschutz verloren, wir verbrauchen im Moment rund 3x mehr natürliche Ressourcen, als uns zur Verfügung stehen würden. Das kann nicht für immer gut gehen.“, sagt Pascal Vuichard, Co-Präsident der Jungen Grünliberalen. „Für die Jungen Grünliberalen ist klar: Es ist nicht liberal, den nächsten Generationen eine intakte Umwelt zu verweigern und ihnen die Probleme von heute zu überlassen. Die generationenübergreifende Chancengleichheit ist für uns ein zentrales Element des liberalen Gedankenguts“, ergänzt Vorstandsmitglied Claudia Geiser.
Die Jungen Grünliberalen sehen die Grüne Wirtschaft als Chance auf eine noch innovativere, langfristig wettbewerbsfähige Schweizer Wirtschaft. Die junge Generation sowie alle kommenden Generationen werden in Zukunft dankbar sein, wenn schon heute diejenigen Geschäftsmodelle und Technologien gefördert werden, die unserem Land mit einem geringeren Ressourcenverbrauch den gleichen Lebensstandard ermöglichen. „Von Zwängerei und kalt duschen kann keine Rede sein – mit einem JA zur Initiative Grüne Wirtschaft geben wir dem Parlament den Auftrag, die Leitplanken für einen nachhaltigen Ressourcenverbrauch in einer fortschrittlichen Schweiz zu setzen. Das Parlament ist komplett frei, inwiefern diese Leitplanken ausgestaltet werden.“, sagt Co-Präsidentin Salome Mathys.

Grüne Wirtschaft Ja
AHV Plus Nein

VOLKSINITIATIVE „AHVplus: für eine starke AHV“: NEIN

Die Jungen Grünliberalen setzen sich dafür ein, dass die Sorgen der Jungen gehört werden. Gemäss einer Umfrage gehen die meisten unter 30-Jährigen davon aus, dass ihre künftige Rente nicht zum Leben reichen wird und dass sie schon gar nicht mit 65 in Rente gehen werden. „Trotzdem werden wir Jungen überproportional zur Kasse gebeten: Werden die Lohnbeiträge oder die Mehrwertsteuern erhöht, trifft das unsere Generation nur schon deswegen am härtesten, weil wir diese Abgaben noch am längsten werden berappen müssen“, sagt Vorstandsmitglied Martin Betschart. Angesichts der Tatsache, dass die Belastung für Renten und Gesundheitskosten in unserer alternden Gesellschaft generell zunehmen werden, halten es die Jungen Grünliberalen für unverantwortlich, der jungen Generation mit der AHVplus-Initiative sogar noch zusätzliche Schuldenberge aufzuladen.
„Unser heutiges Vorsorgesystem führt alles in allem zu einer schleichenden Enteignung der jungen Generation, sowohl in der ersten als auch in der zweiten Säule. Das darf so nicht weitergehen“, sagt Co-Präsident Pascal Vuichard. Darum wollen sich die Jungen Grünliberalen entschieden gegen diese Initiative einsetzen. Nur anprangern reicht aber nicht – Lösungsansätze gibt es genug. Die logischste Reaktion auf eine steigende Lebenserwartung wäre, einen Teil der gewonnenen Zeit auch zu arbeiten. „Die Wirtschaft braucht diese Mitarbeitenden angesichts sinkender Geburtenraten und Fachkräftemangel ohnehin. Wenn sich eine offizielle Anhebung des Rentenalters noch nicht durchsetzen lässt, müsste man zumindest die Anreize zu längerem Arbeiten besser setzen: Die automatische Pensionierung mit 65 als Klausel in den Arbeitsverträgen könnte zum Beispiel abgeschafft werden“, findet Vorstandsmitglied Fiona Hostettler.

NACHRICHTENDIENSTGESETZ: NEIN

Die Jungen Grünliberalen erachten die neu geplanten Überwachungsmassnamen als massiver Eingriff in die Grundrechte, denn mit den geplanten technischen Massnahmen werden nicht wenige sondern alle Schweizer*innen überwacht.
Zusätzlich sind Staatstrojaner, die Vorratsdatenspeicherung im Rahmen des BÜPF, die durch den NDB genutzt werden darf, sowie die Kabelaufklärung als Instrument zur Massenüberwachung sehr weitgehende Mittel. „Die neuen Kompetenzen des Nachrichtendienstes sind starke Eingriffe in die Privatsphäre und die freie Meinungsäusserung, was gefährlich ist.“, gibt Vorstandsmitglied Felix Huber zu bedenken.

Ebenfalls glauben die Jungen Grünliberalen Zürich, dass nach dem sämtliche Kontrollorgane und mechanismen von einer Überwachung überzeugt wurden, wäre es Aufgabe des kantonalen Polizeikops die Überwachungsmassnahme durchzuführen. Weiter befürworten die Jungen Grünliberalen Zürich kein offenisves Hacking selbst im Ausland. Das gehört sich als neutraler Staat nicht.

Desshalb sagen die Jungen Grünliberalen Kanton Zürich: Nachrichtendienstgesetz Nein

NDG

Start typing and press Enter to search