Stimmrechtsalter 16 a.A. nimmt erste Hürde: Junge GLP hocherfreut

Die Jungen Grünliberalen freuen sich über die zustimmende Haltung bezüglich des Stimmrechtsalter 16 auf Anfrage (a.A). Mit 77 der 60 nötigen Stimmen überwies der Kantonsrat das Anliegen der Jungen GLP an die Kommission. Der Kantonsrat hat heute einem wichtigen Anliegen der Jugend in erster Instanz Gehör verschafft.

Die Forderung

Das Stimmrechtsalter 16 ist noch umstritten und bisher erst im Kanton Glarus etabliert. Die Jungen Grünliberalen erachten es aber als wichtig, die Jungen Wählerinnen und Wähler früh in die politischen Prozesse einzubeziehen und ihnen eine Stimme zu geben, denn die Junge Generation trägt die politischen Entscheide von heute am längsten. “Mit dem Stimmrechtsalter ab 16 auf Anfrage werden motivierte und interessierte Jugendliche nicht ausgebremst, sondern früh in die politischen Prozesse miteinbezogen”, findet Jeanine Ammann, Co-Präsidentin der Jungen Grünliberalen in Zürich. “Mit dem Zusatz auf Anfrage bekommen zudem nicht einfach alle 16-Jährigen pauschal mehr Rechte, sondern nur jene, die das aktiv fordern und sich ihrer Rechte und Pflichte auch in diesem Alter schon bewusst sind”, so Ammann weiter. Somit werden also auch die Kritikpunkte an einem generellen Stimmrechtsalter ab 16 berücksichtigt, indem die Jugendlichen einen Tatbeweis für ihr Interesse und die damit einhergehenden Rechte und Pflichten erbringen sollen.

Den Jungen eine Stimme geben

Die Klimastreiks in der Schweiz zeigen deutlich, dass schon die jungen Generationen sich mit Überzeugung für politische Anliegen einsetzen. Mit dem Stimmrechtalter ab 16 auf Anfrage möchten die Jungen Grünliberalen Ihnen nun auch eine politische Stimme geben. Jeanine Ammann ergänzt: “Es ist das Natürlichste der Welt, dass Schülerinnen und Schüler, nachdem sie in der Schule politische Bildung erfahren, das auch gleich selber anwenden möchten. Diese Motivation möchten wir gezielt fördern und die interessierten 16-Jährigen schon früh in die politischen Prozesse miteinbeziehen.”

Pragmatisch und optimistisch in die Zukunft

Für die Jungen Grünliberalen zeigt dieser Fall klar, dass die progressive Mitte bei den kommenden Wahlen gestärkt werden muss, um solche zukunftsgerichtete Kompromisse und pragmatische Lösungen weiter zu fördern. Im Zuge dessen ist es auch unser Ziel, bei den kommenden Nationalratswahlen unsere Position als stärkste Jungpartei im Kanton zu verteidigen.

_______

Für Rückfragen und weitere Informationen:

Jeanine Ammann, Co-Präsidentin Junge Grünliberale Zürich (079 794 75 43, junge.zh@grunliberale.ch)

„Wir wollen den Jungen eine Stimme geben.“, Co-Präsidentin Jeanine Ammann

Beginnen Sie mit der Eingabe und drücken Sie Enter, um zu suchen

X