Gratis Netflix – Junge GLP fordert mehr Rücksicht auf Junge in der Coronapandemie

Obwohl die Jugend praktisch nicht vom Coronavirus betroffen ist, zwingt die Pandemie den Jungen massive Einschränkungen auf, welche gerade auch in Zukunft einschneidend sein werden. Die Jungen Grünliberalen fordern deshalb, dass den Jungen gezeigt wird, dass ihre Generation nicht vergessen gegangen ist. Sie fordern: Gratis Netflix für alle unter 30!

Die Jugend zahlt in der aktuellen Krise einen hohen Preis. Die aktuellen Einschränkungen bedeuten gerade für die Jugend massive Einschränkungen des Alltags. Typische Freizeitbeschäftigungen von jungen Menschen wie der Gang ins Kino, Clubs oder Treffen mit Freunden sind unter den aktuellen Gegebenheiten nicht möglich. “Die Jungen bleiben solidarisch zu Hause, obwohl die Pandemie für sie weniger gefährlich ist. Das muss belohnt werden”, findet Thomas Hug, Co-Präsident der Jungen Grünliberalen. 

Junge gehen in der aktuellen Pandemiepolitik vergessen

Die Situation ist alarmierend: Rund ein Drittel aller jungen Erwachsenen zwischen 14 und 24 Jahren hat schwer depressive Symptome. Die Pandemie belastet nämlich nicht nur das Privatleben, auch beruflich sind die Jungen benachteiligt: Lohnkürzungen schmerzen in ihren Lohnstufen besonders, Jobs für Studierende gehen verloren und gemäss der Universität Bern fehlen in den nächsten Jahren bis zu 20’000 Lehrstellen. Niemand scheint sich um die jungen Menschen zu kümmern. “Wirtschaft, Alters- und Pflegeheime, Gewerkschaften – alle lobbyieren für mehr Rücksicht in der Coronapandemie. Doch wer lobbyiert für unsere Generation?”, fragt sich Hug, Co-Präsident der Jungen Grünliberalen.

Schulden auf den Schultern der Jungen

Die Jungen Grünliberalen stehen hinter den versprochenen Zahlungen für besonders Betroffene in der Pandemie. Eins ist jedoch gemäss Hug klar: “Es wird an uns, der jüngeren Generation, liegen, die Schulden wieder zu tilgen.” Die Jungen werden somit doppelt bestraft: Einerseits müssen sie sich am stärksten einschränken, andererseits müssen sie auch die Folgen der Pandemie bezahlen. Es gilt deshalb, einen Generationenkonflikt zu vermeiden und auch auf die jüngeren Generationen Rücksicht zu nehmen.

Gratis Netflix als Zeichen der Solidarität

Symbolisch fordern die Jungen Grünliberalen deshalb: Gratis Netflix für alle unter 30 während dem Lockdown. Damit soll den jungen Menschen gezeigt werden, dass sie nicht vergessen gegangen sind. Die Coronapandemie verlangt uns allen viel ab – sorgen wir dafür, dass Jugendliche und junge Erwachsene statt draussen in grossen Gruppen Alkohol zu konsumieren, lieber jede*r bei sich zu Hause und trotzdem gemeinsam ein Binge-Watching-Marathon absolvieren. Die Politik steht in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die Jugend nicht zur “verlorenen Generation” wird!

*mit Ironie zu verstehen. Ohne Ironie verbleibt unser Anliegen, die Jugend nicht zu vergessen. 😜

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Für Rückfragen:

Thomas Hug, Co-Präsidium Junge Grünliberale Zürich  (076 477 40 61, junge.zh@grunliberale.ch)

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