Winterthur zeigt Flagge! – Junge Grünliberale fordern den Stadtrat zur Pride-Beflaggung auf

Jährlich werden es mehr – Städte im In- und Ausland machen jeweils im Juni durch Regenbogenflaggen darauf aufmerksam, dass die Lebens- und Liebensrealitäten in unsere Gesellschaft sehr bunt sind. Auch in der Eulachstadt leben Menschen, die queer lieben und leben. Die Jungen Grünliberalen fordern daher: Winterthur soll im Pride Month an öffentlichen Orten Regenbogenfahnen hissen.

Pünktlich zum Valentinstag, dem Tag der Liebenden, veröffentlichen die Jungen Grünliberalen Winterthur ihren offenen Brief an Stadtpräsident Michael Künzle und den Gesamtstadtrat. Darin fordern sie die Stadt dazu auf, der gesellschaftlichen Entwicklung rund um die Rechte von LGBTIQ+ Rechnung zu tragen und der queeren Community ihre Unterstützung zu zeigen. Dazu sollen alle öffentlichen Gebäude, als auch die Markt- und Steinberggasse im Juni  – weltweit bekannt als “Pride Month” – mit Regenbogenfahnen beflaggt werden.

Winterthur ist eine weltoffene & diverse Stadt – dies soll so bleiben

Die Eulachstadt ist schweizweit als Kulturstadt bekannt, welche unterschiedliche Herkünfte und Kulturen gut zu vereinen weiss. “Winterthur ist sehr divers und zeigt dies mit Anlässen wie den Musikfestwochen oder Afro-Pfingsten auch, im Bereich LGBTIQ+ Sichtbarkeit gibt es aber noch viel Luft nach oben”, findet Viviane Kägi, Co-Präsidentin der Jungen Grünliberalen. Während Städte wie Zürich, Genf oder in vergangenem Juni auch die Munot-Stadt Schaffhausen bereits mit Regenbogenfahnen, Pride-Weeks oder queeren Filmfestivals auf die Community aufmerksam machen, lässt Winterthur als sechstgrösste Stadt weiter auf sich warten.

Sichtbarkeit für LGBTIQ+Minderheit weiterhin wichtig

Für queer liebende Personen ist es auch heute noch zu oft mit einem Risiko verbunden, partnerschaftliche Nähe in der Öffentlichkeit offen zu zeigen. Leider gibt es auch 2021 weiterhin verbale oder gar gewalttätige Übergriffe auf Menschen, welche nicht der Heteronormativität entsprechen. Vorstands-Mitglied und Mitverfasser Matthias Lütscher hält fest, dass Winterthur mit einer Regenbogen-Beflaggung zeigt, dass die Stadt solche Diskriminierung nicht toleriert und die LGBTIQ+Community in ihrem Kampf um gesellschaftliche Akzeptanz unterstützt. Winterthur hat ein grosses Einzugsgebiet und Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus, daher wäre es umso wichtiger, dass die Eulachstadt als gutes Beispiel vorangehen und Sichtbarkeit schaffen würde.

Winterthur kann Diversität!

Zum offenen Brief an den Winterthurer Stadtrat

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Für Rückfragen:

Viviane Kägi, Co-Präsidium Junge Grünliberale Zürich  (079 531 41 56, junge.zh@grunliberale.ch)
Matthias Lütscher, Vorstand Junge Grünliberale Winterthur (078 840 79 97, junge.zh@grunliberale.ch)

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